Alsterlauf 2026: Zwei Hamburger Meister für den HSC
Racetime in Hamburg. Der Alsterlauf gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Wettkämpfen in der Hansestadt und auch unser Hamburger Sportclub war immer präsent am ersten Sonntag im September. Und nun wieder. Zumal erneut auch die Hamburger Meister über zehn Kilometer auf der Straße gesucht, gefunden und gekürt worden sind. Diesmal am Start für den HSC waren Joachim, Werner, Peter, Oliver und ich. Und wir waren erfolgreich. Ganz besonders Joachim und Oliver, die jeweils die Hamburger Meistertitel in ihrer Altersklasse gewannen. Joachim in 46:20, womit er den Streckenrekord der AK M75 um gut eine Minute unterbot. Sensationell! Und Oliver siegte in der AK M45 mit der Superzeit von 35:15. Wahnsinn!
Peter startete in der AK M60 und erreichte das Ziel in 45:10, womit er zwar nicht so ganz zufrieden war, aber ich finde, das ist eine tolle Zeit. Werner, wie Joachim in der AK M75 unterwegs, hingegen war mit seiner Leistung unter einer Stunde (58:57) überaus glücklich. Genauso wie Birgit, die zwar nicht offiziell für den HSC gemeldet war, aber ihren ersten Zehner in 1:13:43 absolviert hat. Herzlichen Glückwunsch dazu! Laura hat sich kurzfristig für die 5 KM angemeldet und finishte in 26:48. Auch klasse. Ich war mit meiner Zielankunft nach 46:06 ebenfalls überaus happy. Aufgrund der Verletzungsmisere mein erster Einzelwettkampf nach zwei Jahren – und auch eher spontan aus dem Aufbautraining heraus angetreten.
Für den Alsterlauf tat ich mich mit Joachim zusammen und unser doppelter Matchplan ging voll auf. Bei verdammt guten Wetterbedingungen (14 Grad, bewölkt, wenig Wind) liefen Joachim und ich gemeinsam los und bildeten ein grandioses HSC-Tandem. Nach Plan defensiv gestartet und in der zweiten Hälfte des Rennens schneller geworden, was zu einem wunderbaren Negativspilt von 23:34 zu 22:32 führte. Womit Joachim den erwähnten Rekord pulverisierte und ich einen vernünftigen Wiedereinstieg in den Wettkampf fand. So macht so ein Laufevent gleich noch mehr Spaß. Mein cooler Endspurt kam zwar etwas zu spät, um die 45 auf der Urkunde zu sehen, aber das ist nur ein ganz kleiner Wermutstropfen. Dass ich überhaupt schon wieder in der Lage war, diesen Endspurt zu setzen, lässt mich über mich selbst staunen und beruhigt mich auch ein wenig. Das Training scheint anzuschlagen. Und die lange verletzte Sehne macht momentan alles ohne Schmerzen mit. Es war mir eine Freude, beim Alsterlauf wieder für den HSC am Start gewesen sein zu können.
Wir sehen uns demnächst im Training…
Liebe Grüße,
Gérard